Im Fokus:
das Schultergelenk
Die Schulter ist eines der beweglichsten Gelenke des Menschen. Und genau diese Beweglichkeit macht die Schulter so verletzlich und anfällig für Überlastungsschäden und Verschleiß.

Die Ursache von Schmerzen beim seitlichen Anheben des Armes ist oftmals ein Schulterimpingement. Führt eine konservative Behandlung nicht zum Ziel, dann kann eine Schulterarthroskopie sinnvoll sein.
Auch andere Erkrankungen und Verletzungen an der Schulter lassen sich mit der Schulterarthrokopie behandeln, z. B. ein Riss der Pfannenrandlippe (Labrumriss) nach einer Schulterluxation oder beginnende Knorpelschäden. Auch eine Kalkschulter oder eine Rotatorenmanschettenruptur können in arthroskopischer Technik operiert werden.
Die Schulterarthrose – auch Omarthrose genannt – ist eine Veränderung, die nicht nur bei älteren Menschen, sondern auch bei jüngeren auftritt. Während leichte Gelenkveränderungen im Rahmen einer Schulterarthroskopie behandelbar sind, hilft bei einer ausgeprägten Arthrose oftmals nur der Einbau eines künstlichen Gelenks, einer Schulterendoprothese.
Im Folgenden informieren wir Sie über die häufigsten Erkrankungen und Verletzungen des Schultergelenks und über die entsprechenden Therapiemöglichkeiten.

Alle Informationen rund um das Schultergelenk und unsere Behandlungsspektrum.
Anatomie Schulter
Die Schulter ist eines der beweglichsten Gelenke im menschlichen Körper. Die Gelenkflächen von drei Knochen sorgen in der Schulter für Bewegung: der Oberarmkopf (Humeruskopf) bildet mit der Gelenkpfanne (Glenoid) am Schulterblatt (Skapula) das Hauptgelenk in der Schulter (Glenohumeralgelenk).
Das Gelenk zwischen Schulterblatt und Schlüsselbein (Klavikula) wird Schultereckgelenk genannt (Akromioclavikulargelenk, ACG).
Mehrere Muskeln mit den dazugehörigen Sehnen, die sog. Rotatorenmanschette, bewegen den Oberarm gegenüber der Schulterpfanne (Glenoid). Die Rotatorenmanschette besteht aus den Sehnen folgender Muskeln:
M. supraspinatus, M. infraspinatus, M. teres minor und M. subscapularis. Die Rotatorenmanschette sorgt für das seitliche Anheben (Abduktion) und für das Drehen des Armes (Außen- und Innendrehung). Insbesondere schnelle und komplexe Bewegungsabläufe, wie das Werfen, benötigen eine intakte Rotatoremanschette.
Als Schulterdach (Akromion) wird der obere Abschnitt des Schulterblatts bezeichnet. Ein Schleimbeutel (Bursa) bildet eine dünne Verschiebeschicht zwischen der Rotatorenmanschette und dem Akromion. Der Schleimbeutel fungiert wie ein dünnes, mit wenig Flüssigkeit gefülltes Wasserkissen. Er reduziert die Reibung bei der Bewegung zwischen dem Schulterdach und der Rotatorenmanschette.
"Rundgang" durch ein Schultergelenk
Die arthroskopischen Filme zum Thema „Schultergelenk“ wurden von Dr. Jürgen Specht zusammen mit dem Thieme Verlag entwickelt. Sie entstanden als Online-Medienbeitrag zum Lehrbuch der Dualen Reihe „Orthopädie und Unfallchirurgie“ des Autorenteams Fritz Uwe Niethard, Joachim Pfeil und Peter Biberthaler.
Die Veröffentlichung auf dieser Homepage erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Thieme Verlags. Die Filme sind urheberrechtich geschützt und nicht zum Download vorgesehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:
www.campus.thieme.de und www.thieme.de
Fritz Uwe Niethard, Joachim Pfeil, Peter Biberthaler
Orthopädie und Unfallchirurgie
Duale Reihe
Thieme 2014
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