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Meniskusriss

Fußball nach Feierabend: die alten Herren geben wieder einmal alles. Dann der Torschuss und ein plötzlicher Schmerz im Knie, der in den nächsten Tagen nicht verschwindet. Immer die gleiche Stelle auf der Innenseite. Das MRT zeigt einen Meniskusriss. Die Frage ist nun: erst einmal abwarten oder sofort operieren?

Der Meniskus ist ein elastischer Faserknorpel, der teilweise fest mit der Kapsel des Kniegelenks verwachsen ist. Der Meniskus verteilt den einwirkenden Druck gleichmäßig auf die knorpeligen Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkel und wirkt somit als Stoßdämpfer. Der Innenmeniskus (an der Innenseite des Kniegelenks) ist häufiger von einer Rissbildung betroffen als der Außenmeniskus. Ein Meniskusriss gehört zu den häufigsten Störungen im Kniegelenk.

Oftmals liegt ein Verschleiß von Meniskusgewebe (Degeneration) vor, der eine Rissbildung begünstigt. In diesen Fällen kann es spontan oder durch ein vergleichsweise geringes Trauma zu einem Meniskusriss kommen.

Kleine Meniskusrisse können oftmals konservativ, d. h. ohne Operation, behandelt werden. Verursacht ein Meniskusriss jedoch Schmerzen oder Blockierungen im Kniegelenk, ist in vielen Fällen eine Arthroskopie des Kniegelenks notwendig. Insbesondere bei jungen Sportlern kann bei einer Verletzung des Kniegelenks auch ein nicht vorgeschädigter Meniskus reißen. Eine Meniskusnaht führt in diesen Fällen in der Regel zu einer kompletten und folgenlosen Ausheilung.

Diagnostik

Typisch für einen Meniskusriss ist ein Druckschmerz über dem Gelenkspalt des Kniegelenks. Weitere Hinweise geben spezielle Meniskustests. Diese zielen darauf ab, mechanischen Stress auf die Rissregion auszuüben. Bei einem Meniskusriss lösen diese Tests Schmerzen am inneren (Innenmeniskusriss) oder äußeren Gelenkspalt (Außenmeniskusriss) aus. Mit einer Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) lässt sich das Ausmaß der Verletzung im Detail beurteilen. Die Untersuchung gibt zusätzlich wertvolle Hinweise zur Rissform. Des Weiteren werden auch andere mögliche Verletzungen erfasst, wie z.B. ein Kreuzbandriss.

Konservative Therapie

Kleine Meniskusrisse können in bestimmten Fällen konservativ, d.h. ohne Operation behandelt werden. Zur Anwendung kommen schmerzlindernde Medikamente, physikalische Maßnahmen, eine Kniebandage und ggf. Physiotherapie.

Operative Therapie - Arthroskopie

Bei einem älteren Riss oder bei einer ausgeprägten Degeneration (Gewebeverschleiß) wird eine Meniskusteilentfernung -auch Meniskusteilresektion genannt- durchgeführt. Hierbei werden im Rahmen einer Arthroskopie lediglich die Anteile des Meniskus entfernt, die eingerissen sind. Sämtliche Meniskusanteile, die nicht geschädigt sind, werden hingegen belassen. Prinzipiell wird immer eine sparsame Entfernung angestrebt, um möglichst viele Meniskusanteile zu erhalten - nach dem Motto: „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Nach einer Meniskusteilentfernung ist nach ein bis zwei Wochen wieder eine Belastung des operierten Beins möglich.

Liegt ein frischer Meniskusriss vor und ist das Gewebe noch nicht zu stark degenerativ verändert, besteht die Möglichkeit einer Meniskusnaht (Meniskusrefixation). Spezielle Techniken ermöglichen minimalinvasive Nähte im Rahmen einer Arthroskopie. Ziel einer Meniskusnaht ist es, möglichst viel Meniskusgewebe zu erhalten und die Funktion des Meniskus im Gelenk wiederherzustellen. Sämtliche modernen Operationsverfahren rund um einen Meniskusriss werden im Orthopaedicum Frankfurt angeboten. Wir beraten Sie gerne in unserer Sprechstunde.

Was ist Arthroskopie?

Stellen Sie sich vor: Sie haben eine Körpergröße von nur vier Millimetern. Sie klettern durch eine im Durchmesser etwa fünf Millimeter große Röhre...

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Nachbehandlung, Arbeitsfähigkeit, Sport

Nach einer Meniskusteilentfernung kann das operierte Bein in der Regel spätestens nach ein bis zwei Wochen wieder komplett belastet werden. Die Nachbehandlung richtet sich immer nach den individuellen Beschwerden. Ziel der Nachbehandlung ist immer eine möglichst rasche Wiederherstellung einer optimalen Funktion des Kniegelenks.

Nach einer Meniskusnaht hingegen muss das Knie hingegen für sechs Wochen geschont werden. Der Patient darf in dieser Zeit das operierte Bein nur mit Sohlenkontakt belasten und muss eine Knieschiene in Streckstellung tragen. In der Regel kann nach einer Meniskusrefixation nach sechs Wochen langsam zu einer vollen Belastung des operierten Beins übergegangen werden. Die komplette Funktion ist aus Erfahrung aber erst nach weiteren zwei bis vier Wochen wiederhergestellt. Eine intensive Physiotherapie ist immer notwendig.

Ein Rezept für die nach der Operation benötigten Schmerzmittel erhalten Sie im Rahmen des Vorgesprächs von uns im Orthopaedicum. Das Rezept für die Physiotherapie und eine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit bekommen Sie von uns bei der Kontrolluntersuchung einen Tag nach der Operation.

Weitere Informationen zu Operationen, finden Sie auf der Seite "Operationen im Orthopaedicum Frankfurt".

„Rundgang“ durch ein Kniegelenk

Zusammenfassung

Die Innenmeniskusläsion ist eine häufige Verletzung in der Orthopädie, welche besonders bei jungen Männern im Rahmen sportlicher Verletzungen auftreten. Der Innenmeniskus ist im Vergleich zum Außenmeniskus deutlich häufiger von Verletzungen betroffen.

Die klinische Diagnostik besteht vor allem in der Untersuchung des Kniegelenks und Durchführung verschiedener Meniskustests, welche bei entsprechender Verletzung positiv ausfallen. Bei entsprechendem Verdacht auf eine Läsion des Meniskus kann dieser durch ein MRT bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Die Therapie kann konservativer oder operativer Art sein. Der überwiegende Anteil dieser Schädigung wird operativ durch eine Arthroskopie versorgt. In den meisten Fällen wird eine Meniskusteilentfernung mit Meniskusglättung durchgeführt.

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