Behandlung des Tennisarms im Orthopaedicum Frankfurt

Dr. Nicolas Gumpert und Dr. Matthias Fischer haben sich vom Team des Orthopaedicum Frankfurts auf die Behandlung des Tennisarms spezialisiert. Dr. Gumpert ist seit seinem 6. Lebensjahr Tennisspieler und jahrelang diesen Sport leistungsorientiert betrieben.

Der Tennisarm gehört in der Orthopädie zu den kompliziertesten Erkrankungen, da er zur schlechten oder verzögerten Heilung neigt.

Das Orthopaedicum Frankfurt hat schon mehrere tausend Patienten erfolgreich nach dem unten stehenden Stufenschema behandelt.


Gerade die Behandlung des Tennisarms im chronischen Stadium (besonders wenn der Tennisarm mehr als 3-6 Monat besteht) gestaltet sich schwierig.

Tennisarm - aber nie Tennis gespielt?

Ca. 95 % aller Tennisarm - Erkrankten haben in Ihrem Leben noch nie Tennis gespielt.
Daher ist die Bezeichnung Tennisarm oder Tennisellenbogen irreführend!

Die Stufentherapie

Es gibt mehr als 20 Therapieansätze einen Tennisarm zu therapieren.
Nicht jeder Therapie ist gleich gut erfolgreich und auch gibt es erhebliche individuelle Unterschiede der Wirksamkeit der einzelnen Therapieformen.

Die Schwierigkeit besteht also darin, die richtige Therapieform für den jeweiligen Patienten zu finden, bzw. zu kombinieren.

Die Einteilung der Erkrankung erfolgt nach Symptomen, Befund und Beschwerdedauer in:

  1. Frühes Stadium
  2. Mittleres Stadium
  3. Chronisches Stadium
Stoßwellentherapie beim Tennisarm

Frühe Stadien des Tennisarm lassen sich in der Regel gut durch

  • Bandagen
  • Krankengymnastik (insbesondere mit Querfriktion und Dehnungsübungen)
  • und ggf. lokalen Spritzen

behandeln.

Bandagen:
Bei Bandagen muss die Belastung unterschieden werden. Ein Sportler benötigt eine andere Bandage als der Erkrankte, der die Beschwerden bei der täglichen Arbeit am PC hat (in diesem Fall wird Synonym auch von einem Mausarm gesprochen).
Die richtige Bandage zu finden richtet sich also nach Ursache, Belastung und individuellem Krankheitsbefund.

Krankengymnastik:
Die Form und Qualität der Krankengymnastik bei einem Tennisellenbogen variiert stark.
Dr. Nicolas Gumpert hat mit einer Physiotherapiepraxis eine spezielle Tennisarmkrankengymnastik entwickelt, die besonders auf die Regeneration entzündlich veränderten Gewebes abzielt.

Spritzen:
Auch lokale Infiltrationen (Spritzen) können in Einzelfällen helfen. Hier kommen neben pflanzlichen Präparaten (z.B. Zeel), die die Selbstheilung unterstützt auch Kortikoidabkömmlinge nach Absprache mit den Patienten zum Einsatz. Diese Substanzgruppe soll den entzündlich veränderten PH-Wert (Säure Wert des Gewebes) anheben und hierdurch die zelluläre Regeneration verbessern.

Greifen Sie Maßnahmen nicht, droht eine Chronifizierung des Tennisarms und die Behandlung wird schwieriger.

Mittlere Stadien reagieren in der Regel gut auf

Auch die Maßnahmen des frühen Stadiums sollten in diesem Stadium eingesetzt werden.

Chronische Stadien sind am schwierigsten zu behandeln.
In diesem Stadium bestehen schön häufig knöcherne Veränderungen des Ellenbogens. Teilweise sind die gemeinsamen Sehnenanrisse (Extensorensehnen) bereits eingerissen.

Chronifizierte Tennisellenbogen werden in der Regel durch

therapiert.

Das Orthopaedicum Frankfurt favorisiert die fokussierte hochenergetische Stoßwellentherapie, da hier das günstigste Risiko-Nutzen-Verhältnis gegeben ist.

Leider müssen wir darauf hinweisen, dass einige Therapieformen von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen wird. Mehr hierzu finden Sie bei den einzelnen Therapieformen.

Eine Gipsbehandlung beim Tennisarm wird heute nur in Ausnahmefällen durchgeführt.

Terminvereinbarung

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