Behandlung des Fersensporns im Orthopaedicum Frankfurt
Ursache

- Fersensporn rot (9.) dargestellt
Das Orthopaedicum Frankfurt hat sich mit Dr. Nicolas Gumpert und Dr. Matthias Fischer auf die schwierige Behandlung des Fersensporns spezialisiert. Jährlich werden mehr als 1000 Patienten, die an dieser Erkrankung leiden therapiert.
Beim Fersensporn handelt es sich um eine sehr schmerzhafte spornartige Verkalkung am unteren Fersenbein.
Ursachen sind hier im besonderen Fußfehlstellungen wie:
- Senkfüße
- Spreizfüße
- Knickfüße
- Plattfüße
Aber auch der Beruf mit stehender Tätigkeit oder unpassendes Schuhwerk kann eine entscheidende Ursache sein.
In einigen Fällen lässt sich keine Ursache feststellen. In diesen Fällen dominieren genetische, das heißt anlagebedingte Faktoren.
Die Therapie
Es gibt verschiedene Weg einen Fersensporn zu behandeln. In vielen Fällen wird der Fersensporn chronisch und die Beschwerden bestehen mehr als 6 Monate.
Als Therapieformen stehen neben einer Einlagenversorgung, die zwingend erforderlich ist, um einen erneuten Fersensporn nach erfolgreicher Therapie vorzubeugen, weitere Therapien zu Verfügung.
Gerade die Therapie chronischer Fersensporne erfordert viel Erfahrung.
Folgende Therapieformen werden im Orthopaedicum Frankfurt (oder nach Überweisung) häufig durchgeführt :
- Stoßwellentherapie (Verfahren entwickelt aus der Nierensteinzertrümmerung)
- Ganganalyse (Ermittlung krankhafter Druckwerte im Fersenbereich)
- Kortisoninfiltration (Spritze mit Kortison) mit / ohne pflanzlichen Wirkstoffen (keine favorisierte Therapie im Orthopaedicum)
- Röntgenreizbestrahlung
- Operation
Favorisiert von diesen Verfahren wird hierbei die sogenannte Stoßwellentherapie (ESWT).
Die Stoßwellentherapie
Seit Anfang der 90iger Jahre wird die Stoßwellentherapie gehäuft in der Behandlung orthopädischer Krankheitsbilder eingesetzt.
Zahlreiche Studien konnten seither die Wirksamkeit der Stoßwellenbehandlung v.a. bei Sehnenansatzerkrankungen (Enthesiopathie) nachweisen.
Besonders gut hat sich die Wirksamkeit für:
- Fersensporn
- Tennisarm
- Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
erwiesen.
Man unterscheidet zwei Formen von Stoßwellen. Es gibt die radiäre und die fokussierte Stoßwelle.
Beim Fersensporn hat sich nur die fokussierte Stoßwelle als wirksam erwiesen und wird daher im Orthopaedicum Frankfurt ausschließlich eingesetzt. Gerade der Umgang mit einer hochenergetischen Ultraschallwelle erfordert viel Erfahrung, damit das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann.
Die Stoßwelle wird auch als ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) bezeichnet.
Ein fokussierte Stoßwelle kann man man mit einer Lupe vergleichen, die man in die Sonne hält. Die hochenergetischen Ultraschallwellen werden von einem Kegel erzeugt und treffen sich wie in dem Brennpunkt einer Lupe im Bereich der Erkrankung. Hierdurch kann man dem Fersensporn einem "hochenergetischen Stoß" verssetzen. Pro Sitzung werden so 2000 Schüsse auf den Fersensporn abgegeben und vergleichbar einer Nierensteinzertrümmerung dem Fersensporn "zu Leibe" gerückt.
Die Kosten eine fokussierte Stoßwellenbehandlung wird in aller Regel von der privaten Krankenversicherung übernommen. Die gesetzliche Versicherung übernimmt diese Therapieform nicht!
Mehr zu diesem Therapieverfahren und den begleitenden Kosten erfahren Sie unter: fokussierte Stoßwellentherapie.
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