Knochendichtemessung / DXA

Hinweis Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung führen wir in Kooperation mit dem ENDOCENTER durch. Die Knochendichtemessung wird im ENDOCENTER durchgeführt. Sie erreichen das ENDOCENTER in 800 m Fußweg oder 5 min mit dem Auto (dann 1,5 km) von unserer Praxis entfernt.

Warum sollte die Knochendichte überhaupt bestimmt werden?

Knochendichtemessung am Schenkelhals

Der menschliche Knochen verliert im Laufe seines Lebens langsam an Kalksalzgehalt, also an Knochenhartsubstanz.
Ab einem gewissen Ausmaß spricht man von Osteoporose.
Die Folge ist, dass der Knochen weicher wird und damit das Risiko für einen Knochenbruch erheblich steigt.
Besonders der Schenkelhalsbruch ist eine tückische Komplikation der Osteoporose. Die folgende Operation und Rehabilitation haben für viele Patienten einen dauerhaften Verlust an Lebensqualität zur Folge.

Durch eine Knochendichtemessung kann eine bestehende Osteoporose, aber auch die verschiedenen Vorstadien festgestellt werden.
Bei einer bestehenden Osteoporose kann das Knochenbruchrisiko abgeschätzt werden und die notwendige Osteoporosetherapie eingeleitet werden (siehe unten).

Knochendichtemessung an der Wirbelsäule

Wie wird die Knochendichte bestimmt?

Die präziseste Methode der Knochendichtebestimmung ist die sogenannt DXA-Messung (dual energy X-ray absorptiometry, deutsch Doppelröntgen Absorptiometrie).

Die Bestimmung der Knochenmasse erfolgt mit einem hochentwickelten Gerät. Sie gilt als das genaueste Verfahren, um die Osteoporose möglichst frühzeitig zu erkennen.

Alternativ gibt es spezielle Ultraschall-Geräte, welche aufgrund der Reflexionen des Ultraschalls auf die Knochendichte schließen lässt. Die Präzision dieser Geräte sind jedoch nicht unumstritten.

Das Orthopaedicum Frankfurt setzt nur die die DXA-Messung ein.

Wo wird die Knochendichte gemessen?

Standardmäßig wird die Knochendichte an zwei Bereichen gemessen:

  1. Schenkelhals und
  2. Lendenwirbelsäule

Die Untersuchung dauert in der Regel ca. 15. m

Wie sieht das Ergebnis einer Knochendichtemessung aus?

Das Ergebnis ist kein absoluter Befund sondern vergleicht den gemessenen Wert mit einer "Duchschnittsperson" mit dem höchsten Kalksalzgehalt in seinem Leben. Die höchste Knochendichte wird mit dem 30. Lebensjahr erreicht.
Geschlechtspezifische Unterschiede (Männer besitzen eine höhere Knochendichte) werden natürlich berücksichtigt.
Darum werden im Befund keine absoluten Werte, sondern die Abweichungen vom Normalen in Vielfachen einer Standardabweichung (als sogenannter T-Wert,engl. t-score, dimensionslose Größe) genannt.
Nach der gültigen Definition der WHO liegt eine Osteoporose vor, wenn der Messwert der Knochendichtemessung mindestens 2,5 Standardabweichungen unter dem Durchschnitt der geschlechtsgleichen 30jährigen Gesunden (peak bone mass) liegt, d.h. ein T-Wert von -2,5 vorliegt.
Zwischen -1 und -2,5 Standardabweichungen wird von einer Osteopenie gesprochen. Hierunter versteht man eine Knochenentkalkung.

Da die Knochendichte natürlicherweise mit dem Alter sinkt und Werte größer -1 annimmt, müssen die Werte sorgsam interpretiert werden.
Ein zusätzlicher Wert berücksichtigt diesen "normalen altersbedingten Knochenschwund", der sich auf gesunde Männer bzw. Frauen gleichen Alters bezieht. Dieser Wert wird als sogenannter Z-Wert beschrieben.

Ein normaler Z-Wert (> -1) zeigt an, dass die Knochendichte alterstypisch ist. Die Knochendichte ist also im Vergleich zum 30 - jährigen vermindert, aber in der Altersgruppe normal und somit nicht behandlungsbedürftig.

Kosten

Die Kosten einer Knochendichtemessung werden von der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel nicht übernommen.
Begründete Ausnahmefälle können sein:

Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für eine solche Untersuchung.

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