Sie waren mit der Behandlung im Orthopaedicum zufrieden?
Dann werten Sie hier:

Therpaie des Impingement-Syndrom

Wie kann ein Impingementsyndrom behandelt werden?

Ein Impingementsyndrom wird in der Regel mittels konservativer Therapiemaßnahmen behandelt.
Das Orthopaedicum Frankfurt bevorzugt immer den konservativen Weg bei einem Impingement, nur wenn Folgeschäden drohen oder der Schmerzzustand zu groß sein sollte, muss eine Operation diskutiert werden.
Aufgrund des Schwerpunkts auf Schultererkrankungen werden sehr viele Patienten mit einem Impingement-Syndrom im Orthopaedicum behandelt.
Da wir hier für Patienten aufklären möchten, die konservativ nicht verbesserbar sind, liegt der Schwerpunkt auf der Operation.
Mehr Informationen zur konservativen Therapie finden Sie bei Dr-Gumpert.de unter: Impingementsyndrom.

Die konservativen Therapiemaßnahmen bestehen in:

Bestandteile einer solchen Therapie können entzündungshemmende Medikamente – sogenannte nicht-steroidale-Antiphlogistika – wie z.B. Diclofenac (Voltaren) oder mittels Spritze unter das Schulterdach appliziertes Cortison sein.
Weitere Therapiemaßnahmen bei einem Impingementsyndrom sind krankengymnastische Übungsbehandlungen bei denen je nach Erkrankungsstadium und bestehender Schmerzsymptomatik eine Wiederherstellung der Beweglichkeit durch mobilisierende Techniken oder bei rückläufigen Schmerzen eine Wiederherstellung der muskulären Gelenkstabilisierung und Koordination erfolgt.

Zusätzliche lokal wirksame Therapien können Kälte- oder Wärmeapplikationen (je nach Erkrankusstadium) sowie Elektrotherapien wie die Iontophorese (entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente werden in Form von Salben  entlang eines Stromfeldes durch die Haut in die Tiefe eingebracht) sein.

Muss ein Impingementsyndrom operiert werden?

Kommt es mittels der oben genannten konservativer Therapiemaßnahmen innerhalb eines Zeitraumes von drei bis zwölf Monaten zu keiner Rückbildung der Beschwerden, empfehlen wir die Durchführung einer arthroskopischen Schulteroperation.

Wie wird diese Operation durchgeführt?

Schulterarthroskopie

Minimal invasive arthroskopische Techniken – auch als „Schlüsselloch-Technik“ oder Gelenkspiegelung bezeichnet – haben die früher üblichen „offenen Operationen“ als Standardmethode abgelöst.
Bei einer Arthroskopie führt man über kleine Hautschnitte eine Kamera und verschiedene kleine Spezialinstrumente in das mit einer Kochsalzlösung aufgefüllte Gelenk ein. Der Operateur kann über einen Monitor das Gelenk und seine umgebenden Strukturen beurteilen und die operativen Maßnahmen unter detailgenauer Sicht durchführen. Der Vorteil einer Arthroskopie gegenüber einer „offenen“ Operation liegt in der Schonung der Gewebestrukturen, insbesondere der für die Funktion der Schulter wichtigen Muskulatur. Zudem ist eine deutlich detailliertere Beurteilung der einzelnen Strukturen und deren krankhaften Veränderungen möglich.

Was wird in der Operation operiert?

Entzündetes Schultergelenk

Das Ziel einer operativen Maßnahme bei einem Impingementsyndrom (Engpasssyndrom) ist die Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach und damit die Beseitigung von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Die Operation wird in Vollnarkose in einer halbsitzenden Position („Beach-chair-Position“) durchgeführt. Es wird eine Schlüsselllochtechnik (Arthroskopie) angewendet.
Zuerst werden mit dem Arthroskop (Optik) eingehend die Strukturen im Inneren des Schultergelenkes (Gelenkraum zwischen Oberarmkopf und Schultergelenkpfanne) angeschaut.
Untersucht wird:

  • der Zustand der Gelenkinnenhaut / Schleimhaut (bestehen entzündliche Veränderungen?)
  • die Qualität des Knorpels von Oberarmkopf und Pfanne (gibt es Zeichen einer Knorpelschädigung, bzw. einer Arthrose?)
  • die Stabilität der Gelenkkapsel und deren Verbindung zum knöchernen Pfannenrand
  • die durch das Gelenk verlaufende „lange Bizepssehne“ (finden sich entzündliche Veränderungen oder Rissbildungen der Sehne?)
    und
  • die Integrität der Sehnenmanschette (finden sich Risse in der Rotatorenmanschette?).

Zeigen sich bei der Untersuchung während der Operation krankhafte Veränderungen dieser Strukturen werden diese falls notwendig entsprechend behandelt.

Nach der Inspektion des Gelenkes wird das Arthroskop in den Raum unter dem Schulterdach eingeführt. Hier findet der wichtigste Teil der Operation bezüglich der Impingementsymptomatik statt. Über einen kleinen seitlichen Hautschnitt wird neben dem Arthroskop eine Hochfrequenzsonde eingeführt. Mittels dieser Sonde werden entzündliche Anteile des Schleimbeutels (meist hauptverantwortlich für die Schmerzsymptomatik = Bursa subacromialis) abgetragen und die in großer Anzahl vorliegenden schmerzvermittelnden Rezeptoren beseitigt.
Als weiterer Bestandteil dieser als „arthroskopisch subacomiale Dekompression“ (ASD) bezeichneten Operation wird die vordere Unterfläche des Schulterdaches (Acromion) mit der Hochfrequenzsonde freigelegt sowie ein am Unterrand ansetzendes Band nach vorne abgeschoben.
Nachfolgend wird der bogen- oder hakenförmig nach unten ausgezogene, den Raum einengende Rand des Acromions, behutsam mit einer kleinen arthroskopischen Fräse (Miniaturfräse) um wenige Millimeter abgetragen (Acromioplastik).

Muss eine solche Operation stationär erfolgen oder kann diese auch ambulant durchgeführt werden?

Eine arthroskopische Schulteroperation kann je nach Ausmaß der geplanten Operation und eventuell bestehender Nebenerkrankungen sowohl ambulant als auch als kurz-stationärer Eingriff durchgeführt werden.

Weitere Informationen zum Impingementsyndrom

Weitere Informationen erhalten Sie unter unseren Themen:

Terminvereinbarung

Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Schultererkrankungen.
Die gegebenen Informationen vermitteln eine Erschließung der Diagnose können aber eine persönliche Unteruchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Schultersprechstunde. Unser Schulterspezialist im Orthopaedicum Frankfurt ist Dr. Michael Kuhn.

Terminvereinbarung: 069 95908171 oder unserem Online-Forumlar.